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Vorurteil 3: Potentielle Gefahr für die Umwelt

Es ist eine nicht zu bestreitende Tatsache, dass ein Englischer Bullterrier auf deutschem Grund und Boden noch nie ein Kind gebissen oder gar getötet hat.

Oftmals waren Schlagzeilen wie "Kampfhund beißt Kind tot" zu lesen. Stellt sich jedoch die Frage, welcher Kampfhund? Es waren Rottweiler, Dobermänner, Schäferhunde, Dackel(!), Labradore, Cocker Spaniel und viele andere Rassen unter ihnen. Die Presse wandte einen hoch effektiven Trick an, welcher leider auch bei den meisten Leuten fruchtete.

Da der Übergriff und die Schlagzeile "Kampfhund" lauteten, wäre es selbstverständlich weniger beeindruckend gewesen, beispielsweise den allseits sehr beliebten und vielen Menschen äußerst sympathischen Labrador abzubilden. Der in den Augen der Masse am hässlichsten und gefährlichsten aussehende Englische Bullterrier wurde stets als Vertreter dieser Rasse abgelichtet und veröffentlicht.

Prinzipiell ist es tatsächlich eine Frage der Erziehung, wie sich ein solcher Hund verhält und natürlich, ob er von seinen Besitzern neurotisiert wurde oder ob er das Glück hatte, ein liebevolles Zuhause gefunden zu haben.

Auch ist daraus abzuleiten, ob ein Hund - egal ob Bullterrier, Dogge oder Dackel - verträglich gegenüber Kindern ist. Ist ein Hund psychisch auffällig, ist es im Allgemeinen ratsam, den Kontakt zu Kindern ohne Beaufsichtigung nicht zu dulden.